Foto-Spot in Skógafoss
Die Torfhäuser im Museum von Skógar
Grasgedeckte Hofgebäude und eine kleine Holzkirche fünf Minuten vom Wasserfall — warmes Holz, niedrige Türen und Schutz, wenn an der Küste der Sturm steht.
Über Die Torfhäuser im Museum von Skógar
Route anzeigenDas Skógasafn, das Heimatmuseum wenige Minuten östlich des Wasserfalls, bewahrt eine Reihe wiederaufgebauter Torfhäuser und eine kleine Holzkirche mit Grasdach: dunkle Holzgiebel in Torfwällen, niedrige Türen, davor eine grobe Mauer aus Stein und Gras. Nach dem Lärm und der Gischt des Skógafoss ist das die gegenteilige Art Bild — still, menschlich im Maßstab, warm in der Farbe.
Fotografen nutzen den Ort für zwei Dinge. Erstens Textur: Torf, geteertes Holz und der bemalte Kircheninnenraum geben eine Palette, die schwarzer Sand und weißes Wasser nicht hergeben, und die Häuser sind klein genug, dass ein Paar in der Tür das Bild füllt. Zweitens Schutz — das ist die Rückfalloption, wenn der Wind an der offenen Küste unbrauchbar ist, was hier oft vorkommt. Die Gebäude stehen etwa nach Südosten: Morgenlicht liegt auf den Fassaden, Abendlicht streift über die Torfwände und zeichnet jede Schicht nach.
Die Kirche verdient Respekt statt Einfälle: Sie ist geweiht, klein und voller bemalter Details, und das Museum bestimmt die Fotoregeln im Inneren — an der Kasse nachfragen statt annehmen und mit einem Nein zu Blitz und Stativ rechnen. Auch Shootings auf dem Gelände während der Öffnungszeiten gehören abgesprochen; außerhalb der Zeiten lassen sich die Außenseiten vom öffentlichen Weg aus arbeiten.
Praktisches: Gras und Kies, eben, in jedem Schuhwerk machbar, und der Ort funktioniert wirklich bei Regen, weil es Vordächer und Türnischen gibt. Im Winter ist es hier um drei oder vier dunkel; das kurze nutzbare Fenster liegt also um die Mittagszeit — genau dann, wenn am Wasserfall am meisten los ist.
Beste Zeit zum Fotografieren
Morgenlicht auf den Fassaden; spätes Licht streift über die Torfwände
Tipps
Vor Aufnahmen in der Kirche die Fotoregeln an der Kasse erfragen. Das ist die Ausweichoption, wenn der Wind am Skógafoss zu stark ist.
Weitere Orte in Skógafoss
Das Flussbett, frontal
Der sechzig Meter hohe Vorhang des Skógafoss füllt über flachem schwarzem Kies das ganze Bild — so nah herangehen, wie die Gischt es zulässt; an sonnigen Tagen hängt ein doppelter Regenbogen darin.
Die Schlucht des Kvernufoss
Der stille Nachbar — ein Wasserfall in einer moosigen Klamm, zehn Gehminuten von Skógafoss, mit einem Pfad, der hinter das fallende Wasser führt.
Der Kopf des Wasserfalls, 527 Stufen hinauf
Die Plattform über der Kante des Skógafoss, wo der Fluss aus dem Hochland biegt und die Küstenebene flach zum Meer läuft — ein völlig anderes Bild als das von unten.
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