Foto-Spot in Skógafoss
Der Kopf des Wasserfalls, 527 Stufen hinauf
Die Plattform über der Kante des Skógafoss, wo der Fluss aus dem Hochland biegt und die Küstenebene flach zum Meer läuft — ein völlig anderes Bild als das von unten.
Über Der Kopf des Wasserfalls, 527 Stufen hinauf
Route anzeigenEine Stahltreppe mit 527 Stufen führt an der Ostseite hinauf zu einer Plattform direkt an der Abbruchkante. Von hier oben ist der Skógafoss keine Wasserwand mehr, sondern ein Fluss, der um eine Ecke biegt: Die Skógá kommt hinter Ihnen in einer grünen Rinne aus dem Hochland, kippt über die alte Meeresklippe, und davor läuft die Küstenebene flach und grau zum Atlantik, an klaren Tagen mit den Vestmannaeyjar am Horizont.
Es ist das Bild, das zeigt, wo man ist. Stellen Sie das Paar mit der Ebene im Rücken auf die Plattform für die weite Einstellung und drehen Sie sich dann landeinwärts: Ein paar Minuten weiter auf dem Fimmvörðuháls-Pfad reiht der Fluss kleine Fälle und Gumpen aneinander, meist menschenleer — dort passiert der entspannte Teil des Shootings. Die Kante zeigt nach Süden, die Sonne steht nachmittags also im Rücken und das Licht auf den Gesichtern bleibt gleichmäßig.
Die Jahreszeiten ändern alles. Von Ende Mai bis Juli verlässt die Sonne den Himmel kaum, und man fotografiert hier oben um elf Uhr nachts bei goldener Ebene; im Dezember bleiben vier bis fünf Stunden nutzbares Licht, und die Treppe kann vereist sein — dann ist sie gesperrt oder schlicht nicht sinnvoll. Bedingungen prüfen, bevor Sie dem Paar den Aufstieg zumuten.
Die ehrlichen Warnungen: Es ist ein echter Treppenaufstieg von zehn bis zwanzig Minuten, und oben gibt es keinen Schutz. Der Wind auf der Kante ist stärker als am Parkplatz; hier fliegen Hüte, Schleier und Objektivdeckel in die Schlucht. Halten Sie Abstand von der ungesicherten Kante jenseits der Plattform und ziehen Sie die guten Schuhe erst oben an.
Beste Zeit zum Fotografieren
Nachmittag und Abend mit der Sonne im Rücken; im Juni und Juli fast bis Mitternacht
Tipps
Die guten Schuhe erst oben anziehen. Fünf Minuten weiter auf dem Fimmvörðuháls-Pfad warten Gumpen und kleine Fälle ohne Menschen.
Weitere Orte in Skógafoss
Das Flussbett, frontal
Der sechzig Meter hohe Vorhang des Skógafoss füllt über flachem schwarzem Kies das ganze Bild — so nah herangehen, wie die Gischt es zulässt; an sonnigen Tagen hängt ein doppelter Regenbogen darin.
Die Schlucht des Kvernufoss
Der stille Nachbar — ein Wasserfall in einer moosigen Klamm, zehn Gehminuten von Skógafoss, mit einem Pfad, der hinter das fallende Wasser führt.
Die Torfhäuser im Museum von Skógar
Grasgedeckte Hofgebäude und eine kleine Holzkirche fünf Minuten vom Wasserfall — warmes Holz, niedrige Türen und Schutz, wenn an der Küste der Sturm steht.
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