Foto-Spot in Seljalandsfoss
Gljúfrabúi, der verborgene Fall hinter der Felsspalte
Sechshundert Meter weiter nördlich versteckt sich ein Wasserfall im Felsen: Man watet durch einen flachen Bach in eine Spalte, und dahinter öffnet sich eine moosige Kammer mit Licht von oben.
Über Gljúfrabúi, der verborgene Fall hinter der Felsspalte
Route anzeigenGljúfrabúi ist der Nachbar, den fast niemand bemerkt. Vom Weg nördlich des Seljalandsfoss sieht man nur einen schmalen Spalt in der Felswand und einen Bach, der herauskommt. Folgen Sie dem Bach hinein — über Steine tretend, stellenweise knöcheltief — und nach fünfzehn Metern öffnet sich der Fels zu einer Kammer: ein Wasserfall, der an einer Wand herabstürzt, Moos auf jeder Fläche und ein einzelner Lichtschacht aus dem Spalt hoch oben.
Drinnen macht das Licht etwas, das kein anderer Ort Islands kann: Es fällt fast senkrecht ein, weich und kühl, von grünen Wänden zurückgeworfen. Gesichter bekommen ein schmeichelndes Oberlicht, an hellen Tagen stehen die Gischtschwaden als sichtbare Strahlen im Raum, und der Findling in der Kammermitte ist der klassische Standplatz für ein Paar. Es ist klein und intim — das Gegenteil der riesigen offenen Bilder der Südküste, und der Grund, warum es in so vielen Elopement-Galerien auftaucht.
Was es kostet: nasse Füße, garantiert. Der Bach hat keine trockene Linie, die Kammer steht dauerhaft in Gischt, die Steine sind rutschig. Stiefel mitbringen oder nasse Schuhe akzeptieren, danach wechseln, und die Kamera zwischen den Bildern abdecken — der Nebel dort ist fein genug, um ein Objektiv in Sekunden zu beschlagen. Im Winter kann der Eingang vereist oder der Bach hoch sein; vor dem Verlassen auf den Zugang prüfen.
Rücksicht zählt hier mehr als irgendwo in der Nähe, denn in die Kammer passt vielleicht ein Dutzend Menschen. Früh oder spät kommen, zügig arbeiten und andere durchlassen, statt zwanzig Minuten den Findling zu besetzen. Das Land gehört zum Hof Hamragarðar; auf der vorgesehenen Fläche parken statt am Straßenrand und die aktuellen Parkregelungen und Gebühren prüfen.
Beste Zeit zum Fotografieren
Helle Tage für sichtbare Lichtstrahlen; früh oder spät für eine leere Kammer
Tipps
Nasse Füße sind unvermeidlich — Stiefel mitnehmen und trockene Schuhe für danach. In die Kammer passt ein Dutzend Menschen: zügig arbeiten und andere durchlassen.
Weitere Orte in Seljalandsfoss
Hinter dem Vorhang — der Pfad unter dem Seljalandsfoss
Der einzige große isländische Wasserfall, den man ganz umrunden kann: Aus der Nische dahinter wird das fallende Wasser zu einer leuchtenden Leinwand, durch die das Tal scheint.
Der Wiesenweg zwischen den beiden Wasserfällen
Der flache Grasstreifen am Fuß der Klippe zwischen Seljalandsfoss und Gljúfrabúi — kleine Fälle auf der ganzen Strecke und die Mitternachtssonne, die an der Wand entlangstreift.
Nauthúsagil, die Klamm mit der Eberesche
Neun Kilometer landeinwärts: eine Kletterei im Bachbett hinein in einen moosigen Riss im Berg, am Ende ein kleiner Wasserfall mit einer Eberesche aus dem Fels.
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