Foto-Spot in Stykkishólmur
Das Lavafeld Berserkjahraun
Viertausend Jahre alte, moosbedeckte Lava unter roten Schlackenkegeln, zwanzig Minuten westlich der Stadt — die wildeste Szene auf Snæfellsnes, in die man hineinfahren kann.
Über Das Lavafeld Berserkjahraun
Route anzeigenDas Berserkjahraun liegt zwischen Stykkishólmur und Grundarfjörður: Lava, vor rund viertausend Jahren aus vier roten Schlackenkratern geflossen und heute unter einer dicken, schwammigen Schicht graugrünen Mooses begraben. Der Name stammt aus der Eyrbyggja-Saga — zwei schwedische Berserker sollten als unmöglicher Brautpreis einen Weg durch die Lava schlagen und taten es; die alte Spur lässt sich noch über das Feld verfolgen.
Die unbefestigte Straße 558, eine Schleife von der Straße 54, schneidet mitten hindurch und ist die ganze Zugangsgeschichte: ein paar Haltebuchten, eine raue Piste, links und rechts Lava. Man parkt und steht nach zwanzig Schritten im Motiv — in Island selten: eine Wildniskulisse ohne Wanderung.
Zwei Herangehensweisen. Weit, das Paar winzig vor dem zerworfenen Moos, ein roter Krater dahinter, die Straße hinter einer Kuppe versteckt. Oder nah, sodass Moostextur und schwarze Gesteinskanten ein enges Porträt rahmen. Am gesättigtsten ist die Farbe nach Regen und im September, wenn der Herbst die Moosspitzen ockerfarben färbt.
Eine feste Regel: nicht auf das Moos treten. Es wächst einen Zentimeter pro Jahrzehnt, ein Fußabdruck bleibt jahrelang sichtbar, und es zu beschädigen ist strafbar — und das, wofür jeder isländische Fotograf Sie verurteilt. Bleiben Sie auf der Piste, auf nacktem Fels oder auf dem Schotter am Straßenrand; davon gibt es reichlich, und die Bilder brauchen nicht mehr.
Beste Zeit zum Fotografieren
Später Nachmittag und Abend für flaches Seitenlicht auf dem Moos; die stärkste Farbe nach Regen und im September
Tipps
Weit rahmen, mit rotem Krater dahinter und der Straße hinter einer Kuppe, dann nah heran für die Moostextur. Nie auf das Moos treten — es wächst einen Zentimeter pro Jahrzehnt, Fußspuren bleiben jahrelang.
Weitere Orte in Stykkishólmur
Der Leuchtturm auf Súgandisey über dem Hafen
Ein gedrungener roter Leuchtturm auf einer Basaltinsel, über Damm und Treppe erreichbar — darunter der ganze Hafen und die Inseln des Breiðafjörður.
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Eine Reihe von Holzhäusern des 19. Jahrhunderts in Senfgelb, Rot und Schwarz über dem Kai — darunter das Norska húsið, 1832 aus norwegischem Holz gebaut.
Die Stykkishólmskirkja auf dem Hügel
Eine weiße Betonkirche, die sich wie ein Walkiefer aus dem Hang schwingt — außen reine Form, innen reines Licht, darunter der ganze Ort.
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