Foto-Spot in Ísafjörður
Die Plattform auf dem Bolafjall, sechshundert Meter über dem Meer
Ein Stahlsteg, der über eine Klippenkante hinausragt, darunter nichts als Ozean — der größte Blick der Westfjorde, mit dem Auto statt zu Fuß erreichbar.
Über Die Plattform auf dem Bolafjall, sechshundert Meter über dem Meer
Route anzeigenDer Bolafjall steigt nördlich von Bolungarvík direkt aus dem Meer auf, und an seiner Kante hängt heute eine Aussichtsplattform: ein Stahldeck, das über einen sechshundert Meter tiefen Abbruch hinausreicht, darunter der Atlantik, östlich die davonlaufenden Fjorde und an klaren Tagen die Berge der grönländischen Küste als Linie am Horizont. Eine Schotterbergstraße führt fast bis nach oben, dieser gewaltige Blick kostet also einen kurzen Weg statt eines Tages.
Fotografisch ist es das Gegenteil eines intimen Orts. Die Stahllinien der Plattform geben zwei Figuren einen starken geometrischen Vordergrund, dahinter nichts als Luft und Ozean — ein Bild, das weder Requisiten noch Anweisungen braucht. Fotografieren Sie das Deck entlang, damit das Geländer ins Leere führt, oder von der Kante, sodass Plattform und Paar gegen das ferne Meer stehen. Die Klippe zeigt ungefähr nach Norden und Westen, das gute Licht ist also der Abend: Im Juni bedeutet das eine Mitternachtssonne, die auf dem Meer sitzt — so weit im Norden passiert das wirklich.
Die Jahreszeit entscheidet alles. Die Auffahrt ist eine Bergschotterstraße: im Sommer offen, über weite Teile des Winters gesperrt oder unpassierbar und plötzlichen Wetterwechseln ausgesetzt. Straßenstatus und Vorhersage am selben Tag prüfen, bei schlechter Sicht oder starkem Wind nicht hinauffahren und akzeptieren, dass ein gebuchter Termin auf Meereshöhe ausweichen muss. Schnee hält sich lange; Nebel kann tagelang auf dem Gipfel liegen.
Sicherheit: Die Plattform ist konstruiert und mit Geländer versehen und sicher zu betreten — der übrige Rand nicht. Bleiben Sie auf der Plattform und dem markierten Grund, halten Sie weit Abstand von der ungesicherten Klippenkante daneben und achten Sie auf den Wind, der in dieser Höhe und Exponiertheit lose Gegenstände und Lichtstative wirklich gefährlich macht. Was hier über die Kante geht, ist weg.
Beste Zeit zum Fotografieren
Abends im Sommer — nach Nordwesten gerichtet, im Juni mit einer Mitternachtssonne über dem Meer
Tipps
Bergstraßenstatus und Vorhersage am selben Tag prüfen; im Winter oft gesperrt oder unpassierbar. Auf der Plattform bleiben — der übrige Rand ist ungesichert.
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